Federer siegt um 0:45 Uhr und denkt an Rückzug

Federer serviert zu später Stunde in Paris.
Federer serviert zu später Stunde in Paris.GEPA
Nachtschicht für Roger Federer! Der Schweizer hatte in Paris gegen Dominik Köpfer hart zu kämpfen, steht aber im Achtelfinale. Doch spielt er es auch?

"Altmeister" Roger Federer ist nach wie vor erfolgshungrig. Diese Erkenntnis brachte das 7:6, 6:7, 7:6 und 7:5 in der dritten Runde der French Open gegen den Deutschen Dominik Köpfer, Nummer 59 der Tennis-Welt.

68. Achtelfinale

Federer steht zum 68. Mal im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers. 3:35 Stunden musste er dafür kämpfen. Erst um 0:45 Uhr verwertete der Schweizer in Roland Garros seinen zweiten Matchball. 

Der Routinier trifft nun auf den als Nummer neun gesetzten Italiener Matteo Berrettini, der den Koreaner Kwon Soon Woo mit 7:6, 6:3, 6:4 aus dem Turnier warf.

Allerdings: Federer setzte das Match gegen Köpfer körperlich zu. Er überlegt daher, aus den French Open auszusteigen. "Ich muss entscheiden, ob ich weiterspielen soll oder nicht und ob es nicht zu riskant ist, mich weiter zu pushen. Vielleicht ist es der perfekte Zeitpunkt, um eine Pause einzulegen", sagte der 20-fache Grand-Slam-Sieger auf der nächtlichen Pressekonferenz. "Ich muss es mit meinem Team diskutieren."

Hintergrund: Federer war lange verletzt, sieht Paris eigentlich als Vorbereitung auf die Rasensaison und Wimbledon. Dort rechnet sich der Tennis-Gigant größere Chancen auf einen Titel aus.

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