Mit den strengen Zutrittskontrollen im AKH hatten am Montag einige Wiener nicht gerechnet. Egal ob geimpft oder genesen: Wer keinen negativen PCR-Test vorweisen kann, darf nur nach Rücksprache mit der Ambulanz und einem vor Ort durchgeführten Schnelltest hinein, wie einer Sprecherin des Krankenhauses gegenüber "ORF Wien" erklärt. Die strengen Zutrittsregelngelten bereits seit 4. Jänner – das ist aber offenbar nicht bis zu den Patienten vorgedrungen. Ein Video zeigt dutzende Menschen vor dem Eingang in einer Meter langen Schlange, die auf Einlass warten.
Notfälle und Kinder unter 12 Jahren sind von der Regelung ausgenommen. "Leider bringt eine nennenswerte Anzahl von Patientinnen und Patienten keinen negativen Testnachweis mit, sodass die zugewiesene Ambulanz nach Rücksprache entscheidet, ob ein Zutritt aufgrund der Dringlichkeit der Therapie dennoch gewährt werden muss“, so die Sprecherin zu "ORF Wien".
Szenen wie am Montag möchte das AKH in Zukunft verhindern. Zur besseren Handhabe der Situation sollen ab Dienstag die Dienstzeiten der Mitarbeiter bei den Eingangskontrollen umgestellt und erhöht werden, "allerdings bedarf es der Mitwirkung aller Patientinnen und Patienten“, heißt es zu "ORF Wien".