Fehler bei Corona-Selbsttest – Frau lebenslang gesperrt

Selbsttest
SelbsttestGetty Images/iStockphoto
Eine 49-Jährige hatte bei einem Selbsttest einen Fehler gemacht und wurde in der Folge gesperrt. "Lebenslang, ohne Begründung", so die Tochter.

Ärger und Unverständnis im Hause E. aus dem Bezirk Korneuburg: Die Tochter (25) macht regelmäßig Selbsttests für die Arbeit, die Mutter (49) für Besuche in der Gastronomie.

Sperre ohne Warnung

Die 49-Jährige, kein Handy-Junkie, machte einen Wohnzimmertest und wollte sich eine Bestätigung von Notruf NÖ holen. "Dabei hat sie irrtümlich das Ergebnis durchgestrichen", so die Tochter. Und das dürfte die 49-Jährige mehrmals versucht haben, daraufhin wurde die 49-Jährige gesperrt von "Notruf NÖ" - auf Lebenszeit.

"Ohne Vorwarnung, es wäre halt gut, wenn da eine Warnung käme vor der letzten falschen Eingabe", meint die 25-jährige Tochter. 

Drei Nummern gesperrt

Ganz anders stellt "Notruf NÖ" den Fall dar. "Die besagte Dame hat wochenlang dasselbe Ergebnis eingemeldet, mit drei verschiedenen Handys. Wir haben auch Mailverkehr mit der Tochter gehabt, wo wir ihr mitgeteilt haben, dass es sich hierbei um Dokumentenfälschung handle. Und dennoch machte die Mutter weiter. Daher sind jetzt alle drei Nummern gesperrt", so "Notruf NÖ"-Sprecher Stefan Spielbichler, der noch ergänzt: "Wir erwischen alle."

Angeblich hat die besagte Frau dieselbe Testkassette innerhalb von vier Wochen mehr als zehn Mal wiederverwendet ...

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