Fekter will Familien steuerlich entlasten

Finanzministerin Maria Fekter will im Zuge einer Steuerreform die Familien entlasten. Das dazugehörige Reformpaket wolle sie "noch in dieser Legislaturperiode vorlegen", so die Ministerin. Fekter positionierte damit in der ORF-Pressestunde bereits ein zentrales Wahlkampfthema der ÖVP.

Finanzministerin Maria Fekter will im Zuge einer Steuerreform die Familien entlasten. Das dazugehörige Reformpaket wolle sie "noch in dieser Legislaturperiode vorlegen", so die Ministerin. Fekter positionierte damit in der ORF-Pressestunde bereits ein zentrales Wahlkampfthema der ÖVP.

Die Finanzministerin verteidigte weiters das jüngst vorgelegte Sparpaket der Regierung erwartungsgemäß. Sie sprach von einem "großen Strukturreformpaket". Demonstrativ optimistisch ist die Ministerin auch, was das Steuerabkommen mit der Schweiz sowie eine Finanztransaktionssteuer auf europäischer Ebene angeht. Ein klares "Nein" zu einer höheren Grundsteuer kam von ihr nicht, dieses Thema sei Gemeindesache und müsse daher im Rahmen des Finanzausgleichs diskutiert werden.

Unterhalt steuerlich absetzbar

Zentrale Punkte der geplanten Steuerreform seien eine Vereinfachung des Steuersystems, eine Senkung des Eingangssteuersatzes und vor allem ein Lieblingsthema der ÖVP, nämlich die Familien. Künftig soll es hier nach Fekters Vorstellungen etwa einen Absetzbetrag für Unterhaltsleistungen geben. Dabei nannte sie als Vorbild Deutschland mit einem "steuerfreien Unterhalt für die Kinder von 7.000 Euro pro Jahr."

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