Feldhofer enthüllt: Nur ein Spieler war immer negativ

Wolfsberg-Coach Ferdinand Feldhofer
Wolfsberg-Coach Ferdinand FeldhoferGepa
Die Corona-Fälle in Wolfsberg haben vergangenes Wochenende für die erste Spielverschiebung in der Bundesliga-Saison gesorgt. 

Das Duell gegen Sturm Graz hatte nach 18 Corona-Fällen, die eine Testung unmittelbar nach dem Europa-League-Gastspiel bei Dinamo Zagreb zu Tage gefördert hatte, verschoben werden müssen. Den Lavanttalern standen nicht die nötigen 14 Feldspieler plus zwei Torleute zur Verfügung. 

In der Länderspielpause hatte Coach Ferdinand Feldhofer bloß fünf Spieler zu den Trainings begrüßen dürfen, wie er der APA verriet. Ein Spieler war in den letzten Tagen positiv getestet worden, zwei weitere hatten Symptome aufgewiesen. "Es gibt nur einen Spieler im gesamten Kader, der nie Symptome hatte und immer negativ war", berichtete der Wolfsberg-Coach weiter. 

Fieber messen in Zagreb

Feldhofer schilderte auch die angespannte Situation vor dem Gastspiel in Zagreb am 5. November. Im Hotel war alle zwei Stunden Fieber gemessen worden. "Wir wussten zu Mittag nicht, wer am Abend spielen kann", erklärte der WAC-Trainer. 

Feldhofer glaubt, dass das Virus während der Europa-League-Reise nach Rotterdam ins Team eingeschleppt wurde. Am 29. Oktober gastierten die Kärntner bei Feyenoord. "Wir hatten nie einen Fall, waren dann von Mittwoch bis Sonntag zusammen. Wir haben nie etwas gemerkt, aber dann sind die ersten Symptome bei den Spielern gekommen", so der 41-Jährige. 

In den nächsten Tagen könnte sich die Situation nun aber entspannen. Die Länderspielpause kommt dem Tabellen-Zehnten da zugute. Am Freitag konnten vier Spieler, die vor dem Gastspiel in Zagreb positiv getestet worden waren, wieder ins Training einsteigen. Am Samstag soll neuerlich getestet werden. Läuft alles glatt, steht die Mehrheit des Kaders ab kommenden Montag wieder im Training. 

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