Fussball

Feldhofer ratlos: "Fast eine Kunst, Spiel zu verlieren" 

Rapid verliert nach dem Derby auch das Duell gegen Schlusslicht Ried. Trainer Feldhofer zeigt sich nach dem Spiel ratlos und verärgert.

Heute Redaktion
Ferdinand Feldhofer ärgert sich über die Niederlage in Ried.
Ferdinand Feldhofer ärgert sich über die Niederlage in Ried.
gepa

Rapid gelingt keine Revanche für die Niederlage im Derby gegen die Wiener Austria. Das Gastspiel bei Schlusslicht Ried verlieren die Hütteldorfer mit 0:1. Trainer Ferdinand Feldhofer zeigt sich nach dem Spiel ratlos und verärgert. "Es ist fast schon eine Kunst, dieses Spiel zu verlieren. Wenn wir die Tore machen, siehts anders aus", sagte der Cheftrainer nach dem Schlusspfiff beim "Sky"-Interview. "Wir ärgern uns alle. Das ist heute auch berechtigt." 

Die Schiedsrichterleistung stößt dem Rapid-Coach sauer auf. Allen voran die Rote Karte für Verteidiger Leopold Querfeld kann Feldhofer nicht verstehen. "Ich denke die Rote Karte war keine Rote Karte. Es war Hand, darüber kann man diskutieren, aber kein Torraub. Das war sicher eine Fehlentscheidung", nimmt der 42-Jährige Schiedsrichter Alexander Harkam in die Pflicht.

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Angesprochen auf seine Zukunft stellt der 42-Jährige klar: "Ich konzentriere mich auf die Dinge, die ich beeinflussen kann." Ob Feldhofer noch länger bei den Hütteldorfern an der Seitenlinie stehen darf, scheint fraglich. Die Geduld der Fans scheint aufgebraucht. Mehrmals waren während des Spiels "Feldhofer Raus"-Rufe zu vernehmen.  

"Wenn du in der Scheiße bist gehen die halt nicht rein"

Rapid-Kapitän Maxi Hofmann findet nach Schlusspfiff deutliche Worte. ""Es ist ernüchternd nach diesem Spiel mit leeren Händen dazustehen. Ried hatte bis auf den Elfer keinen einzigen Schuss aufs Tor. Wir hatten die komplette Kontrolle über das Spiel. Dann bekommst du durch so eine Situation das Gegentor und verlierst das Match. Das ist schwer zu begreifen", ärgert sich der 29-Jährige. 

Die Niederlage gegen Ried ist aus Sicht des Verteidigers bezeichnend für die derzeitige Situation: "Wenn du in der Scheiße bist gehen die halt nicht rein. War im Derby nicht anders. Wir müssen uns den Torerfolg wieder erarbeiten. Hinten werden wir durch eine Kleinigkeit wieder bestraft."

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