Zur Kundgebung aufgerufen hatte das Kollektiv "Take Back the Streets" zum internationalen feministischen Kampftag. Um 17 Uhr sammelten sich Demonstranten und feministische Bündnisse vor der U-Bahn-Station Wien Mitte-Landstraße, um ein Zeichen gegen Sexismus, Transfeindlichkeit und patriarchale Gewalt zu setzten. Erwartet wurden rund 2.500 Teilnehmer.
Ein zweiter Demozug setzte sich bereits um 16.30 Uhr vom Karlsplatz über die Kärntner Straße und die Ringstraße zum Stubentor in Bewegung. Gegen 18:00 Uhr trafen die beiden Kundgebungen aufeinander. Die weitere gemeinsame Route führt über die Weiskirchnerstraße und Ringstraße über die Aspernbrücke zur Praterstraße zu einer Endkundgebung auf der Kaiserwiese im Prater. Gesperrt wurden für die Kundgebung die Ringstraße ab Julius-Raab-Platz. Auch der Franz-Josefs-Kai ist in weiterer Folge betroffen.
Laut Aussendung gehe es bei der Kundgebung nicht um Solidarität als individuelle Einzelverantwortung. "Wir begreifen Solidarität anders: Solidarität ist unsere Waffe gegen Vereinzelung. Wir sind alle von Kapitalismus, Pandemie und Krisen unterschiedlich betroffen. Solidarisch kämpfen bedeutet, diese vielfältigen, ungleichzeitigen Kämpfe zu verknüpfen und zusammen zu führen", so das Kollektiv "Take Back the Streets".