Mercedes, Red Bull, inzwischen auch Racing Point - die Konkurrenz fährt Ferrari um die Ohren. In Sachen Motorleistung kann die Scuderia nicht mit den Besten mithalten.
Im Vorjahr hatte das noch anders ausgesehen. Charles Leclerc war von einer Qualifying-Bestzeit zur nächsten gerast. Bis die FIA wegen angeblicher Motor-Tricksereien ermittelte. Plötzlich wurden die Italiener langsamer. Beim durch Corona verzögerten Saisonstart in Spielberg offenbarten die Ferraris erschreckende Leistungsdefizite.
Jetzt gibt Teamchef Mattia Binotto im Rahmen des Ungarn-Grand-Prix zu: Ja, nach den Untersuchungen vor der neuen Saison kam es tatsächlich zu Veränderungen am Motor, die das Auto langsamer gemacht haben.
"Im Winter gab es viele technische Direktiven, die verschiedene Bereiche im Regelwerk klargestellt haben. Ich denke, dadurch mussten wir uns anpassen und als Folge dessen haben wir Leistung verloren."
Durch die Blume bestätigt das, was Kritiker im Vorjahr schon längst vermutet hatten. Beim ehemaligen Super-Motor dürfte die Grenze des Erlaubten von Ferrari überstrapaziert worden sein.