Charles Leclerc riskierte im Regen von Italien am meisten und schnappte sich die Bestzeit vor seinem Ferrari-Teamkollegen Carlos Sainz. Max Verstappen als Dritter hatte schon einen riesigen Rückstand - schon um 17:00 Uhr gibt's das Qualifying!
Das Wetter sorgt für Hochspannung in Imola. Weil das Wochenende mit Sprint-Rennen gefahren wird, gab es am Freitag nur ein Training - und das musste bei Regen gefahren werden. Neue Teile mussten also bei nassen Bedingungen getestet werden, das ärgerte vor allem Red Bull. Boss Dr. Helmut Marko meinte: "Wir müssen schon sehr viel Risiko eingehen."
Für die Piloten war das Autodromo Enzo e Dino Ferrari eine absolute Rutschpartie: WM-Leader Charles Leclerc drehte sich sogar vier Mal. Nahezu alle Fahrer rutschten mindestens einmal von der Strecke. Umso überraschender: Es gab nur eine einzige Rote Flagge. Vier Minuten vor Schluss grub sich Lando Norris im Sand ein, konnte sich aber selbst befreien.
Die schnellste Zeit schüttelte Ferrari-Star Leclerc aus dem Ärmel. Knapp dahinter landete Carlos Sainz, der Dritte Max Verstappen hatte schon fast 1,5 Sekunden Rückstand. Auf den Plätzen vier und fünf überraschte Haas mit Kevin Magnussen und Mick Schumacher. Mercedes gurkt im Niemandsland herum, Lewis Hamilton schaffte es gar nur auf Platz 18.
Der Terminplan ist dicht gedrängt: Ohne große Erkenntnisse und Setup-Tüfteleien geht's schon um 17:00 Uhr ins Qualifying. Sollte das Wetter nicht besser werden, kann man von einer sehr spannenden Angelegenheit ausgehen.