Leclerc arbeitet immer mehr daran seinen Monaco-Fluch endgültig zu beseitigen. Noch nie kam er in seiner Heimat bis ins Ziel. Mit seiner Pole-Position am Samstag geht der Ferrari-Pilot als absoluter Favorit ins Rennen am Sonntag (15:00 Uhr, live auf ORF 1). Ein Crash von Sergio Perez sorgte 30 Sekunden vor Schluss für einen Blechsalat.
Im Q1 patzte der Japaner Yuki Tsunoda und fuhr gegen die Leitschiene. Sein Alpha-Tauri-Teamkollege Pierre Gasly sorgte für die Negativ-Überraschung, der Franzose flog schon im ersten Umlauf raus. Zwei Mal fuhr Daniel Ricciardo in Monaco schon auf die Pole, diesmal reichte es nicht einmal für Q3. Die Luft bei McLaren wird für den Australier immer dünner, es wird über eine vorzeitige Ablöse des ehemaligen Red-Bull-Stars spekuliert.
Im letzten Umlauf verpokerte sich Red Bull mit zwei Aufwärmrunden, nur Leclerc drückte gleich nach der Outlap auf Vollgas. So geht die Pole-Position für Sonntag an den Monegassen, sein Ferrari-Teamkollege Carlos Sainz steht neben ihm auf Platz zwei.
Red Bull bleibt nur die zweite Startreihe, weil Sergio Perez im letzten Versuch in die Wand krachte. Der Mexikaner sorgte für die Rote Flagge kurz vor dem Ende. Dennoch steht Perez vor Verstappen auf dem Grid, Verstappen ist nur Vierter.