Ferrari-Star Vettel lässt Versagen seines Teams kalt

Sebastian Vettel ist bald nicht mehr bei Ferrari unter der Haube.
Sebastian Vettel ist bald nicht mehr bei Ferrari unter der Haube.gepa-pictures.com
Sebastian Vettel stoppte beim Grand Prix von Imola ein miserabler Boxenstopp. Der Deutsche nahm das beinahe schon gleichgültig zur Kenntnis. 

Es war das gewohnte Bild in der Formel 1. Mercedes, der Dominator der PS-Branche, gewann mit einem Doppelsieg zum siebenten Mal in Folge die Konstrukteursweltmeisterschaft der Formel 1. Rekord! Der aktuell abgehängte Kontrahent Ferrari wurde in dieser Wertung abgelöst. Zudem fuhr Lewis Hamilton zum 93. Grand-Prix-Sieg. Es war der 29. Kurs, den der Brite am Sonntag als Sieger verlassen konnte. Bereits in zwei Wochen kann sich Hamilton seinen siebenten WM-Titel sichern. 

Während Hamilton historische Siege einfährt, musste Sebastian Vettel im Ferrari die nächste Enttäuschung verkraften. Ein Desaster in der Boxengasse wird dem Deutschen dieses Mal zum Verhängnis. Er wurde nur Zwölfter. Grund: ein verpatzter Reifenwechsel. Der Ferrari-Rennstall benötigte 13,1 Sekunden für den Tausch der Pneus.

Ärgerlich für Vettel, der zu diesem Zeitpunkt auf Position vier gelegen hatte. "Die Pace war deutlich besser, aber dann hatten wir keinen guten Stop. Der hat uns letzten Endes das Rennen gekostet", sagte Vettel. "Deswegen waren heute keine Punkte drin." Er klang fast schon gleichgültig.

In der Gesamtwertung liegt der Ex-Champion in seinem letzten Ferrari-Jahr mit 18 Punkten nur auf Platz 14.

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