Festival für reiche Kids endet im totalen Chaos

Besucher zahlten Tausende Dollar für die Tickets – auf sie warteten "Hunger Games" anstatt der versprochenen "kulinarischen Köstlichkeiten und Luxus".

Nach großem Werbeaufwand ist das "Fyre Festival" auf den Bahamas in letzter Minute abgesagt worden – viele Besucher waren jedoch schon angereist und hatten tausende Dollar dafür ausgegeben.

Versprochen wurde ein luxuriöses Festivalerlebnis mit großen Headlinern wie Blink-182, die aber ihren Gig absagten, aus Angst nicht die richtige Infrakstruktur zu haben, wie das Onlineportal "Billboard" berichtet.

Das Festival sollte an diesem Wochenende auf den Exumas-Inseln stattfinden und war als einzigartiges Konzerterlebnis beworben worden. Den Ankömmlingen bot sich statt versprochenen "kulinarischen Köstlichkeiten und Luxus" ein provisorisches Zeltlager, in dem kaum Essen und Trinken zu bekommen war.

"Reiche Instagram-Kinder treffen 'Hunger Games': Gäste des luxuriösen Fyre Festivals, bei dem Tickets bis zu 12.000 Dollar kosten, hereingelegt, gestrandet und hungrig", schrieb die britische Zeitung "The Telegraph" in ihrer Online-Ausgabe.

Die Organisatoren baten um Entschuldigung für "Umstände außerhalb unserer Kontrolle" und die Unmöglichkeit, die "physische Infrastruktur" für das Konzert auf den weitgehend unentwickelten Exumas herzustellen.

Zu den Organisatoren gehört auch der US-Rapper Ja Rule. "Ich bin in diesem Moment untröstlich", schrieb er auf Twitter. "Ich wollte, dass das ein tolles Event wird. Es war kein Betrug, wie alle jetzt berichten."

Die Veranstalter sagten, sie seien dabei, Charterflüge nach Miami für diejenigen zu organisieren, die bereits auf den Exumas sind. Flüge zu den Exumas seien gestrichen worden. "Ich weiß nicht, wie das alles so schief gehen konnte, aber ich arbeite daran, es wieder hinzukriegen", erklärte Ja Rule.

(kaf)

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