Der mutmaßliche Berlin-Attentäter Anis Amri wurde in Mailand bei einer Routinekontrolle der Polizei erschossen. Einen Tag später kommt es in Verbindung mit Amri zu Festnahmen in Tunesien. Drei Verdächtige sollen in Gewahrsam sein, darunter der Neffe des 24-jährigen Getöteten. Das Innenministerium in Tunis bestätigte eine Polizeiaktion.
Der mutmaßliche wurde in Mailand bei einer Routinekontrolle der Polizei erschossen. Einen Tag später kommt es in Verbindung mit Amri zu Festnahmen in Tunesien. Drei Verdächtige sollen in Gewahrsam sein, darunter der Neffe des 24-jährigen Getöteten. Das Innenministerium in Tunis bestätigte eine Polizeiaktion.
Das Ministerium gab auch bekannt, dass die Personen in Verdacht stünden, einer Terrorzelle anzugehören, die in Verbindung mit dem Berlin-Attentäter gestanden habe. Möglich ist, dass die Ermittler durch Amri selbst auf die Verdächtigen aufmerksam wurden. In Mailand, wo Amri am Freitag erschossen wurde, konnten Polizisten sein Handy sicherstellen, von dem sich die Beamten Hinweise erhofften.
Deutschlands Präsident Joachim Gauck hat indes angesichts von Wut und Ängsten zu einem weiter menschlichen Miteinander aufgerufen und vor dem Schüren von Feindbildern gewarnt. "Gerade in Zeiten terroristischer Attacken sollten wir die Gräben in unserer Gesellschaft nicht vertiefen, weder Gruppen pauschal zu Verdächtigen noch Politiker pauschal zu Schuldigen erklären", sagte Gauck in seiner Weihnachtsansprache.