Freche Forderung

"Keinen Cent": So ersparte sich Häuslbauer 7.300 Euro

Dank Festpreisgarantie und AK-Unterstützung blieb einem Häuslbauer aus Kirchdorf eine unberechtigte Forderung von 7.300 Euro erspart.
Oberösterreich Heute
25.10.2025, 21:22
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Ein Häuslbauer aus dem Bezirk Kirchdorf stand plötzlich vor einer saftigen Zusatzforderung: 7.300 Euro sollte er für sein fast fertiges Fertighaus extra zahlen. Die Baufirma wollte ihm damit die gestiegenen Preise für Rohstoffe und Energie aufhalsen – obwohl im Vertrag ganz klar eine Festpreisgarantie festgehalten war. Der Betroffene wandte sich daraufhin an die Arbeiterkammer Oberösterreich.

Die Juristen der AK sahen die Sache eindeutig: Die Zusatzforderung der Firma war laut Vertrag unzulässig. Das teilte die AK auch der Baufirma mit. Doch die zeigte sich nur teilweise einsichtig und wollte die Forderung lediglich auf 3.500 Euro senken.

Der Häuslbauer ließ sich aber nicht einschüchtern und weigerte sich, auch nur einen Cent der Zusatzforderung zu zahlen. Er war sogar bereit, einen Rechtsstreit zu riskieren. Die AK Oberösterreich sicherte ihm dafür volle rechtliche Unterstützung zu.

Bis heute, drei Jahre später, hat die Fertighausfirma keine Klage eingebracht. Damit ist die Forderung inzwischen verjährt – der Konsument muss keinen Cent zahlen und hat sich so 7.300 Euro erspart.

"Für die Menschen wird es aufgrund der hohen Kosten immer schwieriger, sich Eigenheim zu schaffen", so Präsident Andreas Stangl. "Bei Problemen fehlt dann das Geld für einen aufwändigen Rechtsstreit. Damit die Betroffenen zu ihrem Recht kommen und sich rechtswidriges Verhalten für Unternehmen nicht lohnt, unterstützt die AK Oberösterreich ihre Mitglieder mit Rechtsberatung und -vertretung rund ums Bauen".

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