500 Passagiere aus brennendem ICE gerettet

Ein Wagen eines ICE ist am Freitag in Montabaur in Rheinland-Pfalz in Brand geraten. Die Strecke zwischen Köln und Frankfurt am Main ist gesperrt.

Ein Wagen eines ICE ist am Freitagmorgen in Rheinland-Pfalz in Brand geraten. Der letzte Zugteil habe in der Nähe von Montabaur aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen, teilte ein Polizeisprecher mit.

Nach Angaben der Deutschen Bahn mussten rund 500 Fahrgäste in Sicherheit gebracht und mit Bussen nach Montabaur gebracht werden. Verletzt wurde niemand.

"Da die Wagen aus Aluminium sind und sehr heiß werden, kann es lange dauern, bis der Brand gelöscht ist", sagt ein Lokführer der Deutschen Bahn zu 20 Minuten. "Aufgrund der Hitze ist der Wagen auseinander gebrochen."

Schnellfahrstrecke Köln – Frankfurt betroffen

Die Strecke zwischen Siegburg in Nordrhein-Westfalen und Montabaur wurde gesperrt. Pendler zwischen Köln und Frankfurt müssen mit Zugausfällen und Verspätungen von bis zu 90 Minuten rechnen.

"Ich rechne damit, dass die Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main noch lange gesperrt bleibt, wahrscheinlich mindestens bis Mitternacht", ist der Lokführer, der anonym bleiben möchte, überzeugt. "Jetzt müssen alle Züge rechts- und linksrheinisch umgeleitet werden."

Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste zudem die Autobahn A3 zwischen Dierdorf und Ransbach-Baumbach in beide Richtungen gesperrt werden.

(bee)

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