In St. Pölten kam es am Sonntagmorgen zu einem großen Feuerwehreinsatz. Im Keller eines Mehrparteienhauses brach kurz vor 6.00 Uhr ein Feuer aus. Feuerwehr, Polizei und Rettung mussten in der niederösterreichischen Landeshauptstadt ausrücken und insgesamt 45 Personen aus den Wohnungen evakuieren, zwei von ihnen mussten ins Spital gebracht werden.
Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, hatte sich der dichte Rauch bereits in zwei Stiegenhäusern ausgebreitet. Die Rauchentwicklung war so stark, dass einige der Bewohner nicht mehr alleine die Wohnungen verlassen konnten. Vier der 45 evakuierten Personen mussten notfallmedizinisch versorgt werden – auch ein Feuerwehrmann erlitt eine Rauchgasvergiftung. Ihm dürfte während des Einsatzes die Atemschutzmaske verrutscht sein. Er musste, sowie zwei Bewohner, in ein Spital gebracht werden.
Das Feuer selbst war rasch unter Kontrolle, heißt es offiziellen Angaben zufolge. Wegen der Kälte Sonntagfrüh wurden die Hausbewohner mittlerweile alle in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum gebracht. Die Brandursache ist indes noch nicht bekannt und Gegenstand laufender Ermittlungen.