Am Montagabend, kurz vor 19.45 Uhr, heulten in der nö. Landeshauptstadt die Sirenen: Starke Rauchentwicklung war von der Ferne sichtbar. Laut Erstalarmierung war es ein "B2 Zimmerbrand mit Menschenrettung", es kam zu dramatischen Szenen.
In einem Zweifamilienhaus in St. Pölten war es zu einer Explosion gekommen, drei Bewohner konnten ins Freie flüchten. Eine Frau konnte nicht mehr durchs brennende Stiegenhaus, musste auf den Balkon flüchten. Über eine Leiter konnte die Frau in den Garten flüchten. Schließlich wurden zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Zwei Hunde überlebten nicht.
Die Freiwillige Feuerwehr St. Pölten-Stadt mit Tanklöschwagen, Atemschutztrupp, Kranfahrzeug, Rüstlöschfahrzeug sowie die Feuerwehr St. Pölten-Spratzern mit Tanklöschfahrzeug standen im Einsatz. Der Feuerwehr gelang es mit mehreren Atemschutztrupps den Brand unter Kontrolle zu bringen und schlussendlich auch zu löschen. Wie und warum es zu der Explosion kam, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Übrigens: Die Explosion wurde von Brandermittlern am Dienstag gegenüber dem "ORF NÖ" nicht bestätigt.