Alle Mieter müssen ihre Wohnungen (11. Bezirk) nun für ein paar Tage verlassen. Acht Personen sind im Krankenhaus - der jüngste von ihnen ist acht Jahre alt.
Samstagnacht brach gegen 22 Uhr in einem Zimmer des Wohnhauses in der Strachegasse (Wien-Simmering) Feuer aus. Die Feuerwehr rückte mit sechs Fahrzeugen und 27 Mann aus. Auch die Rettung war mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort.
Brandwohnung unbewohnbar
Was als Zimmerbrand begann endete mit einer Evakuierung des gesamtes Wohnhauses. Die Flammen griffen vom ersten Zimmer auf weitere Räume der Wohnung über. Die Einsatzkräfte der Wiener Feuerwehr konnten den Brand unter Atemschutz löschen und verhindern, dass sich das Feuer auf wandere Wohnungen ausbreitete. Zudem belüfteten sie das Stiegenhaus, wie Pressesprecher Jürgen Figerl berichtet. Die Brandwohnung selbst sei nun unbewohnbar.
Mieter können erst in ein paar Tagen wieder nach Hause
Das gesamte Gebäude musste evakuiert werden. Bis das Stiegenhaus endgültig freigegeben ist kommen alle Mieter bei Bekannten unter. "Dies wird nur ein paar Tagen dauern. Die Wohnungen waren nicht stark verraucht", erklärt Figerl weiter.
Acht Menschen im Spital
Wie eine "Heute"-Leserin berichtet, soll eine Zigarette Schuld am Unglück sein. Ein alkoholisierter Mann soll mit dem Glimmstängel eingeschlafen sein. Dies konnte Feuerwehr-Pressesprecher Figerl jedoch nicht bestätigen. "Die Brandursache ist derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen", teilt er mit.
Acht Menschen zogen sich bei dem Brand eine leichte Rauchgasvergiftung zu, wie Andreas Huber von der Wiener Berufsrettung berichtet. Der jüngste von ihnen ist acht Jahre alt, der älteste 63. (mp)