Kurz vor Mitternacht begann es in einer Wohnung in der Löwengasse plötzlich zu brennen. Die Feuerwehr rückte mit sieben Fahrzeugen aus. Sechs Personen mussten ins Spital.
Brandalarm in der Löwengasse 2 (Landstraße). Aus noch unbekannter Ursache kam es kurz vor Mitternacht zu einem Wohnungsbrand, bei dem sechs Personen verletzt wurden. Eine Bewohnerin, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches in ihrer Wohnung aufhielt, schaffte es, diese aus eigener Kraft zu verlassen. Nach ihrer Flucht ins Freie zog sie die Wohnungsture ins Schloss.
Die Wiener Berufsfeuerwehr rückte mit sieben Einsatzfahrzeugen und 33 Mann aus. Beim Eintreffen der Florianis drang bereits dichter Brandrauch aus zwei Fenstern des Mehrparteienwohnhauses. Die Feuerwehr begann unverzuglich mit einem umfassenden Loschangriff. Über das Stiegenhaus wurde unter Atemschutz eine Loschleitung vorgetragen wurde. Eine weitere Löschleitung von Außen verhinderte das Überschlagen des Brandes.
Um die Verrauchung des Stiegenhaus zu verhindert, setzte die Feuerwehr einen Rauchvorhanges bei der Brandwohnungsture und installierte einen Hochleistungslufter. Zeitgleich zum Loschangriff wurden die Nachbarwohnungen von einem weiteren Atemschutztrupp kontrolliert.
Noch zwei Stunden wurde der Einsatz beendet. Die Wohnungsinhaberin und eine funfkopfige Familie aus einer Nachbarwohnung wurden von der Berufsrettung Wien, welche mit dem K-Zug im Einsatz war, notfallmedizinisch versorgt und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. (lok)