Feuerinferno in Firma im Bezirk Melk

Großalarm für Feuerwehren aus drei Bezirken in der Nacht auf Montag: In einem Produktionsbetrieb war zum bereits zweiten Mal binnen zwölf Stunden Feuer ausgebrochen.
Seit Mitternacht standen zahlreiche Feuerwehren mit rund 200 Mitgliedern aus den Bezirken Melk, Scheibbs und Amstetten bei einem Großbrand der höchsten Alarmstufe (Anm.: B4) bei einem Gewerbebetrieb in Neumarkt an der Ybbs (Bezirk Melk) im Einsatz.

Den ersteintreffenden Feuerwehren bot sich an der Einsatzstelle ein regelrechtes Inferno. Meterhohe Flammen schlugen aus der 2.000 Quadratmeter großen Produktionshalle, in der Rindenmulch hergestellt wird. Ein Mitarbeiter der Nachtschicht sowie ein mit dem Zug in der Nähe vorbeifahrender Lokführer hatten den Brand beinahe zeitgleich entdeckt und umgehend Hilfe gerufen.

Übergreifen auf Büro verhindert

Die umfangreichen Löscharbeiten mussten von mehreren Großtanklöschfahrzeugen, Drehleitern und Hubrettungsgeräten unterstützt werden. Eine große Herausforderung stellte der Wind dar, der die Flammen immer wieder anfachte. Auch ein Gastank musste zur Sicherheit mit Wasser gekühlt werden.

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Das Feuer drohte zudem, sich auf das angrenzende Bürogebäude sowie umliegende Felder auszubreiten, was im letzten Moment gerade noch verhindert werden konnte.



In den Montagmorgen-Stunden war das Feuer großteils gelöscht, nach wie vor werden Glutnester und Brandherde überprüft und eliminiert. Die Produktionshalle sowie ein Palettenlager wurden aber ein Raub der Flammen.

2. Brand binnen 12 Stunden

Bereits am Sonntagmittag hatte es im selben Betrieb in Neumarkt/Ybbs gebrannt, sieben Feuerwehren löschten, nur Stunden später brach dann erneut Feuer aus – diesmal viel größer und heftiger.

(Lie)

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