In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannte das Restaurant "Tauber am See" im burgenländischen Seewinkel bis auf die Grundmauern nieder. Die Feuerwehr konnte nichts mehr retten. Innerhalb von drei Tagen war das Lokal das zweite im Umkreis, in dem aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer ausbrach. Es wurde befürchtet, dass ein Feuerteufel umgeht, die Polizei gab am Montag allerdings Entwarnung.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannte das Restaurant "Tauber am See" im burgenländischen Seewinkel bis auf die Grundmauern nieder. Die Feuerwehr konnte nichts mehr retten. Innerhalb von drei Tagen war das Lokal das zweite im Umkreis, in dem aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer ausbrach. Es wurde befürchtet, dass ein Feuerteufel umgeht, die Polizei gab am Montag allerdings Entwarnung.
Am Donnerstag brannte es im Seerestaurant des Yachtclubs von Podersdorf, am Samstag nur rund 20 Kilometer weiter im Seerestaurant des Pusztasees in Andau.
Während in Podersdorf der Brand von einem Clubmitglied am frühen Abend entdeckt und schnell gelöscht werden konnte, brannte "Tauber am See" komplett nieder. Der Brand dürfte gegen ein Uhr früh am Sonntag ausgebrochen sein. Anfangs bemerkte das Feuer niemand. Als schließlich doch jemand mitbekam, dass das Lokal brannte und die Feuerwehr informierte, war es bereits zu spät für einen Rettungsversuch des Gebäudes.
Insgesamt 125 Feuerwehrleute eilten zum Großeinsatz. Aus dem Gebäude am Ufer des Pusztasees, eines Badeteichs, schlugen bei der Ankunft der Florianis bereits hohe Flammen. Das Gebäude war nicht mehr zu retten. Die Feuerwehr versuchte deshalb, ein Übergreifen auf die Nachbargebäude zu verhindern. Doch selbst dafür war das Feuer zu groß. Die Flammen sprangen über, alles brannte komplett ab. Insgesamt wurde ein Gebäudekomplex mit 1.000 Quadratmetern inklusive Restaurant, Santiär- und Umkleideräume für den Badesee und den Campingplatz zerstört.
Um 5.45 Uhr wurde laut Feuerwehr und "burgenland.orf.at" 'Brand aus' gegeben. Vier Feuerwehren blieben für die Nachlöscharbeiten vor Ort. Diese dauerten bis Sonntagnachmittag.
Die Brandermittler des Landeskriminalamts Eisenstadt nahmen das Feuer ganz besonders genau unter die Lupe. Es stellte sich am Montag heraus, dass die Brandquelle ein hölzerner Wandverbau war, in dem einige elektronische Geräte waren. Diese wurden von mehreren Stromverteilern versorgt. Die Polizei nimmt an, dass das Feuer wegen einer Überlastung ausbrach.
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