Im südburgenländischen Wolfau sind Samstagfrüh rund 200 Feuerwehrleute mit dem Löschen einer seit in der Nacht in Flammen stehenden Strohhalle beschäftigt gewesen. Verletzt wurde niemand, die Halle ist jedoch stark einsturzgefährdet. Deshalb dauert der Löscheinsatz voraussichtlich acht Tage lang. "Wir können nicht zum Stroh", schilderte Einsatzleiter und Kommandant der örtlichen Feuerwehr, Wolfgang Kinelly.
Im südburgenländischen Wolfau sind Samstagfrüh rund 200 Feuerwehrleute mit dem Löschen einer seit in der Nacht in Flammen stehenden Strohhalle beschäftigt gewesen. Verletzt wurde niemand, die Halle ist jedoch stark einsturzgefährdet. Deshalb dauert der Löscheinsatz voraussichtlich acht Tage lang. "Wir können nicht zum Stroh", schilderte Einsatzleiter und Kommandant der örtlichen Feuerwehr, Wolfgang Kinelly.
Acht Feuerwehren - Buchschachen, Kemeten, Kitzladen, Litzelsdorf, Loipersdorf, Markt Allhau sowie Oberwart und Wolfau - waren mit 24 Fahrzeugen im Einsatz. Weshalb das Wirtschaftsgebäude mit dem darin gelagerten Stroh Feuer gefangen hat, war zunächst unklar.
7.000 Kubikmeter Stroh abgebrannt
Um 3.52 Uhr erfolgte am Samstag die Alarmierung. Neun Feuerwehren rückten mit rund 200 Mann und mehreren Fahrzeugen aus. "Wir haben im Laufe des Tages Probleme mit dem Wasser bekommen. In der Anfangsphase haben wir 3.000 bis 4.000 Liter Wasser pro Minute gepumpt. Immerhin waren es rund 7.000 Kubikmeter Stroh, die in der Halle gelagert waren. Das sind Dimensionen, die wir bei normalen Strohbränden nicht haben", berichtete Kinelly.
Einsatz dauert voraussichtlich 8 Tage
Das Feuer hatte man nach knapp zwei Stunden unter Kontrolle. Seither wird "aufgepasst, dass in der Umgebung nichts passiert. Am Mittwoch, vier Tage nach Ausbruch des Brandes, steht die Feuerwehr mit drei Leuten im Einsatz, fünf bis sechs Feuerwehrleute sind in Rufbereitschaft. Bis Sonntag, hofft Kinelly, könne er den Einsatz "weitgehend beenden. Vor Samstag, Sonntag trau ich mich sicher nicht, meine Leute abzuziehen", meinte er.
Von den Brandermittlern sei zu hören gewesen, dass es drei mögliche Ursachen für das Feuer geben könnte. Näheres habe man allerdings nicht erfahren. Der Schaden dürfte einige hunderttausend Euro betragen, offizielle Zahlen gab es zunächst noch nicht.
APA/red.