Feuerwehr hilft in Nordmazedonien

Im "Landesführungsstab Feuerwehr" in Tulln wird die erste Einheit der insgesamt 60 Mitglieder umfassenden Löschtruppe für den Großeinsatz in Nordmazedonien vorbereitet.
Im "Landesführungsstab Feuerwehr" in Tulln wird die erste Einheit der insgesamt 60 Mitglieder umfassenden Löschtruppe für den Großeinsatz in Nordmazedonien vorbereitet.noe122.at
Die Waldbrände breiten sich auch in Nordmazedonien aus. Neben der Steiermark kommt auch Hilfe aus NÖ. 60 Feuerwehrleute brechen heute auf.

Nachdem die großflächigen Waldbrände in Nordmazedonien zusehends außer Kontrolle geraten, hat ein Hilferuf nun auch die Feuerwehren aus Niederösterreich und der Steiermark erreicht. Über den EU-Mechanismus wurde vor wenigen Stunden ein sogenanntes „Ground Forest Fire Fighting using Vehicles-Modul“ angefordert. Dieses kommt dann zum Einsatz, wenn Löschwasser über längere Strecken gefördert werden muss.

Neuer Sonderdienst "Wald- und Flurbrandbekämpfung"

Aufgrund der vielfachen Erfahrung bei Auslandseinsätzen, hat auch diesmal NÖ Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner kurzfristig auf den Hilferuf aus Nordmazedonien reagiert und Unterstützung aus NÖ zugesagt. 60 Spezialisten des neuen Sonderdienstes „Wald- und Flurbrandbekämpfung“ werden heute gegen acht Uhr Früh vom Stützpunkt des NÖ Landesfeuerwehrverbandes in Tulln ins Katastrophengebiet nach Nordmazedonien aufbrechen.

Ausbreitung der Großfeuer verhindern

Die insgesamt 120 Einsatzkräfte aus NÖ und der Steiermark werden den Löscheinsatz der nordmazedonischen Feuerwehreinheiten mit allen Kräften und taktischem Know-how unterstützen, um eine weitere Ausbreitung der Großfeuer zu verhindern. Das Vorauskommando unter der Führung des Neunkirchner Bezirksfeuerwehrkommandanten, Landesfeuerwehrrat Josef Huber ist bereits in die Krisenregion unterwegs.

Große Herausforderung für die Florianis

Im "Landesführungsstab Feuerwehr" in Tulln wird die erste Einheit der insgesamt 60 Mitglieder umfassenden Löschtruppe für den Großeinsatz in Nordmazedonien vorbereitet. Auf die Feuerwehrmitglieder aus Niederösterreich warten große Herausforderungen. Dazu zählt nicht nur der Kampf gegen die großflächigen Baumfeuer im Osten des Landes, sondern auch eingeschränkt funtionierende Infrastruktur. Aus diesem Grund wird der Konvoi mit Sanitätern, einer mobilen Küche, einem Duschcontainer, einem Container zur Abwasserver- und Entsorgung, um eine Zeltstadt sowie um eine mobile Tankstelle erweitert. Die Anfahrtszeit nach Nordmazedonien wird mit etwa 15 Stunden veranschlagt.

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