Freiwillige Feuerwehren leisten einen wertvollen Beitrag zum Allgemeinwohl in einer Gemeinde. Einer Bewohnerin von Bad St. Leonhard in Kärnten ist jedoch die örtliche Feuerwehr ein Dorn im Auge. Sie beschwerte sich über den Lärm, der bei der Reinigung der Fahrzeuge und Gerätschaften entstand und erwirkte ein Waschverbot zu gewissen Uhrzeiten.
Die Floriani-Jünger in Bad St. Leonhard achten auf ihren Fuhrpark und ihre Geräte. Gleich nach dem Einsatz greifen sie zum Hochdruckreiniger und bringen ihren Besitz vor der Garage des Rüsthauses wieder auf Hochglanz. Da die Einsätze nicht planbar sind, wurde es in der Vergangenheit manchmal etwas später.
"Hat sich schon oft beschwert"
Eine Anrainerin fühlte sich durch den dabei entstandenen Lärm belästigt. "Sie hat sich schon oft in der Gemeinde und beim Bürgermeister über uns beschwert", sagt Kommandant Markus Lappas laut "meinbezirk.at".
Eine Übung der Jugendfeuerwehr im Jänner brachte das Fass aus Sicht der Anrainerin zum Überlaufen. "Damals wurden zirka um Viertel nach 19 Uhr noch Autos gewaschen, danach sprach der Bürgermeister telefonisch ein Waschverbot aus", heißt es im Bericht.
"Wir finden das lächerlich"
Eine schriftliche Mitteilung folgte. Demnach ist das Waschen des Fuhrparks nur mehr von Montag bis Samstag zwischen 8 und 12 Uhr und von 13.30 bis 20 Uhr erlaubt. Die Feuerwehr hat eine klare Meinung dazu: "Wir finden das lächerlich", sagt Lappas.