Niederösterreich

Feuerwehr musste Großbrand in luftiger Höhe löschen

In Enzesfeld (Bezirk Baden) standen am Montagabend fünf Feuerwehren bei einem Großbrand am Gelände einer Fabrik im Einsatz.
15.12.2020, 10:36

Am späten Montagnachmittag brach in einer metallverarbeitenden Fabrik in Enzesfeld Feuer aus, es wurde die höchste Alarmstufe (B4) für die Feuerwehren ausgegeben. Insgesamt rückten 62 Florianis zu einem, wie sich schnell herausstellte, äußerst fordernden Einsatz aus. 

Aus bislang unbekannten Gründen war am Dach der Fabrik Feuer ausgebrochen, Arbeiter hatten das schnell erkannt. Als die ersten Tanklöschfahrzeuge das Firmengelände erreichten, war die Rauchwolke dennoch bereits von Weitem zu sehen. Nachdem die Betriebshalle ordnungsgemäß evakuiert worden war, konnte mit den Löscharbeiten begonnen werden.

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Atemschutz in großer Höhe

Unter Atemschutz wurde versucht, das Feuer von Innen zu bekämpfen. Auch von Außen gelangten die Löschtrupps über die Feuerleiter auf das Dach, wo das Ausmaß des Brandes bereits sichtbar war. Mit vereinten Kräften kämpften die Atemschutztrupps nun gegen die Flammen, die sich schnell unter der Dachhaut, in der Holzverplankung des Dachstuhles, ausbreiteten. Die Löscharbeiten erwiesen sich als schwierig, da immer wieder Flammen aus dem Gebälk hochschlugen.

Besonders schweißtreibend waren die Löscharbeiten für die Atemschutztrupps, die sich in schwindelerregender Höhe auf der Fabrikshalle aufhalten mussten. Ein Feuerwehrmann erlitt dabei sogar einen Schwächeanfall und musste von den anwesenden Sanitätern des Roten Kreuzes versorgt werden. Erst nach ungefähr drei Stunden war das Feuer unter Kontrolle. 

Der Kommandant des Feuerwehrabschnittes Pottenstein Rudi Hafellner zum Einsatz: "Der raschen Alarmierung ist es zu verdanken, dass der Brand nicht weiter außer Kontrolle geraten ist. Mein großer Dank gilt den zahlreichen Einsatzkräften für die gute ortsübergreifende Zusammenarbeit!" Am Dach der Halle entstand ein beträchtlicher Schaden, zur Ursache, sowie der Schadenshöhe konnten zunächst noch keine Angaben gemacht werden.