Brenzliger Tierrettungs-Einsatz am Dienstag für Polizei und Feuerwehr in der Stadt Baden (NÖ): In einem geparkten Auto waren zwei kleine Hunde eingesperrt. Der Lenker hatte zwar laut Polizei einen kleinen Spalt einer Seitenscheibe und auch das Dachfenster geöffnet, dennoch hatte sich das Fahrzeug im Innenraum auf knapp 50 Grad erhitzt.
Grundsätzlich versucht die Feuerwehr immer zuerst, schadensfrei in ein Fahrzeug zu gelangen. Da die Einsatzkräfte den Hundebesitzer aber nicht erreichen konnte, zudem eine zusätzliche Türsperre aktiviert und Eile geboten war, schlugen die Feuerwehrmänner nach Rücksprache mit der Polizei mittels Spezialwerkzeug ein Fenster ein, um die Hunde zu befreien. Die Beamten nahmen die zwei herzigen Vierbeiner mit auf die Dienststelle und versorgten sie bis zum Eintreffen des Besitzers. Der Hundehalter wurde belehrt und angezeigt.
Polizei und Feuerwehr appellieren an alle Besitzer von Tieren, diese bei heißen Temperaturen nicht im Auto zu lassen. Ein in der Sonne geparktes Auto heizt sich bei 30 Grad innerhalb von 30 Minuten auf 46 Grad auf, innerhalb einer Stunde hat es im Auto dann sogar 56 Grad. Für Hunde kann dies zur tödlichen Falle werden.