Feuerwehr rettet Zweijährigen aus Auto

Völlig verzweifelt bat eine junge Mutter am Dienstagvormittag die Feuerwehr um Hilfe. Ihr kleiner Sohn war im versperrten Auto eingeschlossen.

Im Hochsommer zählt in solchen Situationen jede Minute, am Dienstagvormittag hatte es in Brunn am Gebirge (Mödling) zwar nur rund 15 Grad, dennoch musste rasch gehandelt werden.

Ein zweijähriger Bub saß in einem versperrten VW Sharan fest, die Mutter des Kleinen rief verzweifelt und völlig aufgelöst die Feuerwehr zu Hilfe.

Fenster mit Federkörner eingeschlagen

"Da sich das eingeschlossene Kind bester Gesundheit erfreute, ruhig war und aufgrund der Außentemperatur kein all zu schnelles Aufheizen des Fahrzeuginnenraumes zu erwarten war, entschied der Einsatzleiter das Fahrzeug möglichst schonend mittels diverser Drahthaken und anderer Hilfsmittel zu öffnen", berichten die Florianis aus Brunn.

Doch die Elektronik sowie mechanische Sicherheitsvorrichtungen machten den Einsatzkräften einen Strich durch die Rechnung.

Über Fenster in Auto geklettert

In der Zwischenzeit hatte auch der kleine Mann im Auto keinen Spaß mehr, wurde unruhig und nervös, es flossen Tränen. Aus diesem Grund entschied man sich, das Beifahrerfenster mit einem Federkörner einzuschlagen, um den Zweijährigen aus dem VW zu holen.

Doch auch dann hielt die Verriegelung der Türen bombenfest, ein Feuerwehrmann musste über das Fenster ins Wageninnere klettern, den Kleinen im Kindersitz abschnallen und über das Fenster nach draußen übergeben.

Traumabär "Pauli"

Der Bub blieb an diesem turbulenten Dienstag unversehrt, damit er die Feuerwehr in guter Erinnerung behält, durfte er sich Traumabär "Pauli" mit nach Hause nehmen. Da waren die Tränen auch schon wieder vergessen ...

(nit)

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