"Person in Notlage - Person wird von Schlange bedroht“, so lautete die abenteuerliche Alarmierung für die Einsatzkräfte am Donnerstag gegen 13 Uhr in Felixdorf. Zwei Feuerwehren wurden via Sirenenalarm in die Maukschgasse beordert. Ein Mann war dort bei Arbeiten im Garten in die Nähe einer Schlange gekommen.
Diese dürfte dann laut zu Zischen begonnen und ihren Körper aufgestellt haben. Kurz danach verschwand das Tier unter einem Stapel Holzpfosten. Die Feuerwehr entfernte die Pfosten langsam um die Schlange hervorzuholen. Es handelte sich um eine ca. 1 Meter lange Ringelnatter. Sie wurde in einen Kübel mit Deckel verfrachtet und in der nahegelegenen Au in die Freiheit entlassen.
Ringelnattern sind ungiftig und sehr scheu, bei Störungen versuchen sie zu fliehen. Ist eine Flucht nicht möglich, lassen sie ihren Körper größer erscheinen (durch Aufblähen oder Abflachen), dabei kann der Vorderkörper aufgerichtet oder gebogen sein. Es folgen Zischen und Kopfstöße (Scheinbisse) in Richtung des Angreifers. Wirkliche Bisse kommen äußerst selten vor und sind für Menschen und Haustiere nicht bedrohlich.