Außergewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr in Mödling: Das Ärzteteam des Landesklinikums brauchte Hilfe.
Ein kleines Mädchen hatte sich mit dem rechten Zeigefinger in einem Stahlwinkel verfangen. Der Vater des Kindes bewahrte kühlen Kopf, montierte den Winkel ab und fuhr mit seiner Tochter in die Notaufnahme.
"Die diensthabenden Fachärztinnen der Unfallabteilung haben nach Hinzuziehung der Betriebsfeuerwehr LK Mödling gemeinsam entschieden, die örtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Mödling mit Spezialgerät zur Unterstützung zu rufen", berichtet Michael Buhn von der Feuerwehr Mödling.
Gemeinsam mit den Ärztinnen entschied der Einsatzleiter dann, den Stahlwinkel seitlich auszufräsen und ihn mit dem Akku-Spreizer aufzubiegen. Ein ungewöhnliches Bild (siehe Bilderstrecke), ist der hydraulische Spreizer ja nicht gerade "handlich".
Also durften die Florianis als "Chirurgen" ran: Gekleidet in OP-Gewand machten sie sich an die Operation der etwas anderen Art.
"Nach rund 20 Minuten teils schweißtreibender Arbeiten und unter hervorragender Zusammenarbeit zwischen dem ärztlichen Personal und der Feuerwehr konnte das Mädchen von dem Stahlwinkel befreit werden und die Einsatzmannschaft wieder einrücken", heißt es seitens der Feuerwehr.
Das Mäderl blieb unverletzt, der Tag wird ihr wohl lange in Erinnerung bleiben.