Feuerwehrleute fischen Kälbchen aus Gülle-Grube

Da hätten sie sicher lieber einen Brand gelöscht: Am Samstag mussten die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Voitsberg ein Kälbchen vor dem Ertrinken retten. Das ungeschickte Tier war aber nicht etwa ins Wasser gefallen, stattdessen war es in eine volle Jauchegrube geplumpst.

Das Loch im Boden war mit einem Gitter gesichter, aber das Kälbchen schob die Abdeckung auf die Seite. Dann wurde ihm die Neugier zum Verhängnis. Das Tier plumpste in den mit 1,5 Meter Gülle gefüllten Schacht.

Der Besitzer konnte das schwere Kalb nicht allein aus der Grube ziehen und musste die Feuerwehr rufen.

Die Florianis informierten den Tierarzt, der das Tier leich betäubte, damit es nicht in Panik um sich trat. Dann wurde die Gülle abgepumpt und das Kalb an einem Kran befestigt. Schließlich konnten die Feuerwehrleute das Kuh-Kind aus seinem stinkenden Gefängnis ziehen.

Wie nachher eine Untersuchung ergab, blieb der kleine Pechvogel unverletzt.

APA/red.

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