Feuerwehrmann auf Weg zu Löscheinsatz geblitzt

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Ein Kärntner Feuerwehrmann muss seinen Führerschein für zwei Wochen abgeben, weil er mit seinem privaten Pkw bei einem Lösch-Alarm zu schnell unterwegs war.

Nach einem Brand in Maria Rain im Juli mussten drei Feuerwehrleute wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit Strafen zahlen. Die drei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr waren so schnell wie möglich zum Einsatz gefahren. Einer von ihnen muss laut "Kleine Zeitung" sogar für zwei Wochen den Führerschein abgeben.



Feuerwehrkommandant Michael Mischitz versteht die Strafen nicht: "Wir wollen Schaden verhindern und werden dafür mit einer Strafe des Staates konfrontiert", postet er auf Facebook. Die Strafen seien nicht motivationsfördernd. In Zukunft müssten die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf dem Weg zu Einsätzen ausnahmslos eingehalten werden. Mischitz sieht Konsequenzen für die Bevölkerung: "Es kann zu längeren Ausrückungszeiten kommen."

Die Gesetzeslage ist eindeutig: Bei der Fahrt in einem Privatauto gilt für Feuerwehrmänner die Straßenverkehrsordnung. Die BH Klagenfurt hat inszwischen zwei der Geldstrafen in eine Ermahnung "umgewandelt".

 

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