In der Nacht auf Dienstag ist in dem Vorarlberger Ort Sonntag ein 44-jähriger Feuerwehrmann bei Aufräumarbeiten nach dem nächtlichen Föhnsturm ums Leben gekommen. Der Wurzelstock eines Baumes begrub den Mann unter sich. Und ein 68-Jähriger ist am Montag ebendalls in Vorarlberg bei Holzarbeiten tödlich verletzt worden.
Gegen Mitternacht kam es zu dem schweren Unfall, als die örtliche Feuerwehr Bäume entfernte, die aufgrund des nächtlichen Föhnsturms auf L 193 gestürzt sind.
Ein Fönsturm hatte drei Fichten von entwurzelt und auf die Straße stürzen lassen. Die Feuerwehr rückte gegen Mitternach aus, um die Sturmschäden zu beseitigen. Im Zuge der Aufräumarbeiten versuchte ein 44-jähriger Feuerwehrmann, einen Baumstamm mit einer Motorsäge zu durchtrennen. Während er den Baum zersägte, rutschte der Wurzelstock weg, drehte sich nach unten und begrub dabei den erfahrenen Forstarbeiter unter sich. Eine Reanimation blieb erfolglos.
Weiterer Todesfall bei Forstarbeiten
Ein weiterer tödlicher Forstunfall ereignet sich in in Egg (Bregenzerwald): Während ein Mann eine Buche abholzte, hielt sich sein Bekannter in scheinbar sicherer Entfernung entgegen der Fallrichtung des Baumes auf.
Laut Polizei änderte der Stamm aber noch während der Sägearbeiten seine Ausrichtung und prallte gegen den 68-Jährigen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Das Unglück ereignete sich gegen 13.30 Uhr im Bereich Kapf, wo der 68-Jährige rund sieben Meter von der Buche entfernt stand. Trotz sofort geleisteter Erster Hilfe und Reanimationsversuche durch einen Notarzt war das Leben des Mannes nicht zu retten.