Feuerwehrmänner schlafen in Kroatien auf Straßen ein

Die ganze Nacht lang kämpften Einsatzkräfte gegen die Flammen in Sibenik. Für Pausen war keine Zeit. In Kroatien werden sie nun gefeiert.
"Das sind unsere Helden", titelt "24sata" am Sonntag. Über 200 Feuerwehrmänner waren die ganze Nacht lang im Einsatz, um die lodernden Flammen von Häusern und Grundstücken fernzuhalten.

Am Samstagnachmittag wurde die Lage besonders für Reisende gefährlich. Das Feuer näherte sich rasant einer Mautstation bei Sibenik. Der Autobahnabschnitt musste mehrere Stunden lang gesperrt werden. Das sorgte für einen Mega-Stau.

Um die Flammen unter Kontrolle zu bringen, war vollste Konzentration notwendig. Für Pausen blieb keine Zeit. Als sich die Lage ein wenig beruhigte, nutzten einige Männer die Chance, um sich ein wenig zu erholen. An Ort und Stelle legten sie sich hin und schliefen vor Erschöpfung einfach ein. In Kroatien werden die Einsatzkräfte nun gefeiert.

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Bei den Löscharbeiten wurden vier Feuerwehrmänner leicht verletzt. Die Brände sind mittlerweile großflächig gelöscht. Die Gefahr ist gebannt. Dennoch hinterließen die Flammen eine Spur der Verwüstung. Wo am Samstag noch dichte Wälder standen, gleicht es nun einer trockenen Wüste.



(slo)

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