Feuerwehrteams helfen nun im Kanaltal aus

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Seit zwei Wochen wüten im friaulischen Pontebba, nahe der Kärntner Grenze, Waldbrände. Rauchschwaden und starker Geruch belasten auch die Bezirke Villach, Villach-Land, Spittal und Hermagor. Die Bundesstraße 13 Pontebbana wurde am Mittwochnachmittag wegen des Rauches gesperrt.

Der Autoverkehr auf der Achse zwischen Pontebba und Kärnten musste auf die Autobahn A23 ausweichen. Wegen der schwierigen Situation hat sich das Bundesland Kärnten bereit erklärt, Feuerwehrmannschaften ins Kanaltal zu entsenden.

"In dieser dramatischen Phase für unsere Wälder hat der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser bewiesen, dass die Freundschaft zwischen Friaul und Kärnten konkret ist", sagte die Präsidentin der Region Friaul Julisch Venetien, Debora Serracchiani. Ein Treffen ist am Donnerstag zwischen dem Chef des friaulischen Zivilschutzes und die Kärntner Feuerwehrteams in Saletto di Chiusaforte bei Udine geplant.

Drei Flugzeuge des italienischen Zivilschutzes des Typs Canadair und mehrere Hubschrauber sind im Einsatz, um den Brand zu löschen, der vor allem den Berg Jovet belastet. Drei Kilometer lang ist die Feuerfront, bisher wurden 650 Hektar Wald zerstört. Ein weiterer verheerender Brand wurde in Pietratagliata gemeldet, wo 180 Hektar zerstört wurden. Die Front der Flammen erstreckt sich über 800 Meter.

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