Im australischen Sydney wurden 1,6 Millionen Menschen zu den Silvesterfeierlichkeiten erwartet. Das Feuerwerk dort stand im Zeichen der Regenbogenfarben, denn das Land verabschiedete kürzlich liberalere Gesetze zur gleichgeschlechtlichen Ehe.
Zu den ersten Ländern, die das neue Jahr begrüssen durften, gehört Samoa: Die Bewohner des Inselstaats zwischen Neuseeland und Hawaii stießen bereits um 11 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) an. In Auckland begann 2018 um 12 Uhr. Es folgen Sydney (14 Uhr), Tokio (16 Uhr), Peking (17 Uhr), Bangkok (18 Uhr), Bagdad und Moskau (22 Uhr). Als eine der Letzten werden die Menschen in Honolulu feiern – Silvester ist dort am Montag um 11 Uhr MEZ.
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Allerdings wurde bereits am Samstagabend in Madrid gefeiert, ähnlich wie Bauernsilvester bei uns am Land: Mehrere Tausend Spanier und Touristen haben an der Puerta del Sol wieder einen Tag früher das neue Jahr eingeläutet. Der Grund dafür: Die Stadtverwaltung testet die Glocken an der Turmuhr des Gebäudes der Regionalregierung immer einen Tag vor Silvester, um sicherzugehen, dass sie dann am 31. Dezember auch richtig funktionieren. Dabei wird fast genauso ausgelassen gefeiert wie bei der eigentlichen Neujahrsparty.
Ungeplantes Feuerwerk
In Terrigal an der Ostküste Australiens ist bei einer Feuerwerks-Show ein Boot explodiert, von dem Raketen in den Himmel geschossen wurden. Tausende Zuschauer wurden darauf evakuiert. Rettungskräfte sind vor Ort, über Verletzte ist derzeit allerdings nichts bekannt.
(jm)