FH Wiener Neustadt schickt Satelliten ins All

Nach jahrelanger Forschung schickt die FH Wiener Neustadt im Juni den Nanosatelliten PEGASUS ins All. Er wird die Thermosphäre der Erde erforschen.

Nach Jahren intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit, wird die FH Wiener Neustadt ein langjähriges Projekt in den Orbit befördern. Dabei handelt es sich um den Nanosatelliten PEGASUS. Er wurde von Studierenden und Lehrenden des Master-Studiengangs "Aerospace Engineering" entwickelt.

Start im Juni

Im Rahmen des europäischen Projekts QB50 wird PEGASUS gemeinsam mit 36 Kleinsatelliten um die Erde fliegen, um nähere Informationen über die am wenigsten erforschte Schicht der Erdatmosphäre, die so genannte Thermosphäre, zu erhalten. Schon Anfang Juni wird der Satellit über eine indische Trägerrakete ins All geschossen.

„Studierende wie auch MitarbeiterInnen des Master-Programms haben unermüdlich daran gearbeitet und wesentlich dazu beigetragen, dass nun schon bald ein hochmoderner Satellit die Erde umkreisen wird. Eine Erfahrung, die einem so schnell keiner mehr nehmen kann", so Josef Wiesler, Geschäftsführer der FH Wiener Neustadt.

Lob aus der Politik

Die FH Wiener Neustadt ist damit die erste Institution in Österreich, die nach dem neuen Weltraumgesetz eine Weltraumaktivität durchführt. Bürgermeister Klaus Schneeberger lobte: „Die FH Wiener Neustadt erfüllt höchste internationale Qualitätsstandards. Sonst wären solche Entwicklungen gar nicht erst möglich."



Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav: „Durch das hohe Engagement aller Beteiligten wird der Technologie-Standort Wiener Neustadt auch international zunehmend als Hotspot für Luft- und Raumfahrt wahrgenommen. Das ist für Niederösterreich von großer Bedeutung."

(min)

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