FH Wr. Neustadt empfiehlt Impfung auch für Genesene

Biomedizinische Analytiker Tobias Mader und Johannes Gratzer.
Biomedizinische Analytiker Tobias Mader und Johannes Gratzer.FHWN
Der Studiengang Biomedizinische Analytik der FH Wr. Neustadt nahm die Sinnhaftigkeit der Corona-Impfung unter die Lupe, kam zu klaren Ergebnissen.

Eine im April abgeschlossene Studie der FH Wr. Neustadt zur Antikörperbestimmung von Sars-CoV-2 und Influenza bei rund 200 Personen besagt: Menschen, die entweder geimpft oder geimpft und genesen sind, besitzen einen höheren Antikörpergehalt als ungeimpft Genesene. Daraus folge laut der Fachhochschule, dass eine Impfung auch für bereits Genesene zu empfehlen sei.

Alle Geimpften hatten Antikörper

Während jene Personen, die geimpft oder geimpft und genesen waren, allesamt Antikörper gebildet hatten, wiesen nur knapp 56 Prozent der ausschließlich genesenen Probandinnen und Probanden einen positiven Antikörpertiter auf. Das zeige, dass es besser sei, sich impfen zu lassen, selbst wenn man bereits genesen ist. Mit der Zeit nehme die Zahl der Antikörper dann laut Studie wieder ab.

Die jungen Wissenschaftler bei der Arbeit.
Die jungen Wissenschaftler bei der Arbeit.FHWN

„Mich hat vor allem die Frage nach Unterschieden im SARS-CoV-2-Antikörpertiter zwischen Geimpften und Genesenen dazu bewegt, meine Bachelorarbeit zu dieser Thematik zu verfassen“, so Tobias Mader vom Studiengang Biomedizinische Analytik, der die Studie gemeinsam mit Johannes Gratzer umsetzte. 

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