Lapo Elkann, Lebemann und einer der Erben des Fiat-Imperiums, muss in New York vor Gericht: Denn er erfand seine eigene Entführung, weil er zwei Tage lang nicht erreichbar war - er hatte ausgelassen mit einer transsexuellen Prostituierten und Drogen gefeiert.
Lapo Elkann, Lebemann und einer der Erben des Fiat-Imperiums, muss in New York vor Gericht: Denn er erfand seine eigene Entführung, nachdem er zwei Tage lang verschwunden war - er hatte ausgelassen mit einer transsexuellen Prostituierten und Drogen gefeiert.
Der 39-Jährige war der Lieblingsenkel des verstorbenen Gianni Agnelli, legendärer Chef des Autokonzerns Fiat und Präsident des Spitzen-Fußballklubs Juventus Turin. Elkann hat seine Familie angerufen und behauptet, er werde gegen seinen Willen von einer Frau festgehalten, die ihm etwas antun werde, wenn sie nicht 10.000 US-Dollar (9.450 Euro) erhalte.
Die Geldübergabe wurde organisiert - skurrilerweise bei einer Polizeistation, berichtet die New York Daily Times. Dort kam dann der Schwindel ans Licht, als Elkann mit der Prostituierten auftauchte. Die beiden hatten zwei Tage lang mit Kokain und Marihuana gefeiert, bis dem Fiat-Erben das Bargeld ausging. Also besorgte die Transsexuelle Nachschub und Elkann hatte bekam die Idee ihr das ausgelegte Geld über das Entführungsmärchen zurückzuzahlen.
Der Italiener ist bereits 2005 mit einer noch skandalöseren Geschichte in die Schlagzeilen geraten: Damals erlitt er eine Überdosis, als er in der Turiner Wohnung einer bekannten Transsexuellen Kokain, Heroin und Alkohol konsumierte. Elkann überlebte nur knapp im Krankenhaus und legte alle seine Funktionen im Fiat-Konzern - er war für Marketing und Marken-Management zuständig - zurück. Danach gründete er das Brillen-Unternehmen Italia Independent.