Auto brannte völlig aus, Biker bei Unfall getötet

Für den Biker kam jede Hilfe zu spät.
Für den Biker kam jede Hilfe zu spät.Bild: Zoom-Tirol
Bei einem schweren Unfall auf der Hochkönigstraße ist am Dienstag ein junger Motorradlenker ums Leben gekommen. Ein Pkw ging in Flammen auf.

Am Dienstag gegen 17.30 Uhr lenkte ein 66-jähriger Österreicher seinen Pkw auf der Hochkönigstraße (B 164) von Fieberbrunn kommend in Richtung St Johann. Am Ortsende von Fieberbrunn (Bezirk Kufstein) setzte der 66-Jährige zu einem Überholmanöver eines vor ihm fahrenden LKW an. Zur gleichen Zeit wollte auch ein 28-jähriger ungarischer Motorradfahrer den LKW überholen.

Während sich der Autofahrer nach dem Überholmanöver wieder vor dem LKW einordnete, versuchte der 28-Jährige noch im selben Zug den Pkw des 66-Jährigen zu überholen. Dabei geriet der Biker allerdings aus bislang noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte in der Folge mit einem entgegenkommenden Wagen. Dieser wurde von einem 34-jährigen Österreicher gelenkt, im Auto waren auch noch seine vier Kinder im Alter von 3, und 12 Jahren sowie neunjährige Zwillinge.

Auto ging in Flammen auf

Der PKW des 34-Jährigen geriet unmittelbar nach der Kollision mit dem Motorrad in Brand und nach kurzer Zeit sogar in Vollbrand. Der Lenker konnte sich und die vier Kids mit Hilfe von nachfolgenden Verkehrsteilnehmern glücklicherweise selbst noch rechtzeitig aus dem brennenden Fahrzeug retten.

Keine Chance für Biker

Der 28-jährige Motorradfahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Der Pkw-Lenker und sein 12-jähriger Sohn wurden unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung ins BKH Kufstein verbracht.

Das Kriseninterventionsteam (KIT) war ebenfalls im Einsatz und betreute die Kinder sowie die restlichen die Unfallbeteiligten.

Am Auto und am Motorrad entstand Totalschaden. Durch den Fahrzeugbrand wurde auch die B 164 beschädigt. Die Straße war im Bereich der Unfallstelle deshalb nur einspurig befahrbar. Die Freiwillige Feuerwehr Fieberbrunn stand mit vier Fahrzeugen und 36 Personen im Einsatz.



(red)

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