FIFA-Boss Infantino mit dem Coronavirus infiziert

FIFA-Boss Gianni Infantino
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Gianni Infantino ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er befindet sich nun in Quarantäne.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat am Dienstag die Bestätigung erhalten, dass er positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Das teilt der Fußball-Weltverband in einer Mitteilung mit. Der 50-jährige Schweizer weise leichte Symptome auf und habe sich in Selbstisolierung begeben.

"Er wird mindestens zehn Tage lang in Quarantäne bleiben", teilt die FIFA mit. Nach Angaben des Verbands wurden alle Personen informiert, die in den letzten Tagen in Kontakt mit Infantino waren.

Mit der Corona-Infektion endet für den FIFA-Boss eine stressige Woche. So brach Infantino vergangene Woche sein Schweigen in Bezug auf das Strafverfahren gegen ihn. In einem Interview mit dem "Blick" sagte er etwa: "Man warf mich der Weltöffentlichkeit zum Fraß vor, ohne zu sagen, was ich falsch gemacht haben soll."

Zum Vorwurf, dass sich der Walliser mittels Gesprächen mit Bundesanwalt Michael Lauber reinwaschen wollte, meinte er: "Das ist fertiger Blödsinn! Ich weiß nicht, wer mich mit dieser Unterstellung anschwärzen wollte, aber daran stimmt hinten und vorne nichts."

Er sei nie beschuldigt worden, außerdem werde bei der UEFA die Genehmigung interner Stellen benötigt, bevor solche Verträge unterschrieben werden können. Bei den Treffen sei es lediglich darum gegangen, Lauber die volle Kooperation der FIFA bei allen künftigen Verfahren zuzusichern, dass beim Weltfußballverband "nicht nur die Türen offen, sondern auch die Fenster offen sind»"

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