Österreich

Fiktiver Unfall: A22 heute wegen Rettungsübung gespe...

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:33

Keine Angst, wenn Sie am Donnerstagabend in Wien Rettung, Feuerwehr und Polizei Richtung Kaisermühlentunnel begegnen: Es handelt sich um eine Übung nach einem fiktiven Unfall. Die A22 wird dafür gesperrt.

Ein Auto brennt, es besteht Explosionsgefahr. Vor der Unfallstelle bildet sich ein langer Stau, beide Tunnelröhren müssen gesperrt werden: Übungsannahme ist ein Auffahrunfall im Kaisermühlentunnel der A22, der Donauuferautobahn, in Fahrtrichtung A23 - allerdings ohne Feuer und Rauch. Rund 100 Einsatzkräfte werden an der Übung teilnehmen. Berufsrettung und -feuerwehr werden jeweils drei Einsatzfahrzeuge zum Tunnel schicken.

Die Übung beginnt um 22.00 Uhr, die Sperre soll eine halbe Stunde später schon wieder beendet sein. Die Fahrzeuge werden in dieser Zeit vor dem Tunnel und von der A22 abgeleitet. Gesperrt werden auch alle Zufahrten zum Kaisermühlentunnel.

Die Autofahrer fungieren als Statisten. Der Kaisermühlentunnel wird laut ASFINAG täglich von 110.000 Fahrzeugen frequentiert. Übungen in dieser Größenordnung müssen in Tunneln mit einer Länge von mehr als 500 Metern alle vier Jahre durchgeführt werden.

Alarm: Nicht eigenes Handy nutzen

Das Fahrzeug verlassen, den Schlüssel stecken lassen, damit die Einsatzkräfte das Fahrzeug auch bewegen können. In weiterer Folge sollten sie einen Notruf über das Tunnelnotruftelefon oder den SOS-Taster im Tunnel absetzen und danach den Tunnel verlassen.

Wichtig sei, dass für den Notruf nicht das eigene Handy verwendet wird, weil nur über die Notruftelefone im Tunnel genau die Position und den Brandort feststgestellt werden können.

 

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