Fillon unter Betrugs- und Fälschungsverdacht

Bild: Reuters

Die französische Justiz hat die Ermittlungen gegen den rechtskonservativen Präsidentschaftskandidaten Francois Fillon ausgeweitet. Das gab ein Sprecher am Dienstag Abend in Paris bekannt.

Fillon wird schwerer Betrug und Fälschung vorgeworfen, berichtete die AFP. Schon Mitte März hatte die Justiz ein Verfahren wegen der Scheinbeschäftigungsaffäre um seine Frau und seine beiden Kinder eingeleitet, unter anderem wegen mutmaßlicher Veruntreuung von Staatsgeldern. Laut "Le Monde" hat die Pariser Finanzstaatsanwaltschaft den Ermittlungsrichtern nun zusätzliche Unterlagen übergeben.

Stunden zuvor war der französische Innenminister Bruno Le Roux zurückgetreten, weil gegen ihn wegen Scheinbeschäftigung seiner beiden Töchter ermittelt wurde. "Ich bekräftige, dass ich mich persönlich und politisch immer anständig verhalten habe. Aber es steht auch in meiner Verantwortung, die Regierungsgeschäfte unbedingt zu schützen. Deshalb habe ich beim Präsidenten meinen Rücktritt eingereicht", so Le Roux. Einen Vergleich mit der Causa Fillon wies der nunmehrige Ex-Minister zurück.

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