Szene

Filmemacher nach Todesfall am Set vor Gericht

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:08

Am 20. Februar 2014 starb Sarah Jones während der Dreharbeiten zum Film "Midnight Rider". Die Kamera Assistentin wurde von einem Güterzug erfasst. Nun sollen US-Regisseur Randall Miller und die Jody Savin und Jay Sedrish Produzenten vor Gericht gestellt werden. Wie die US-Branchenblätter "Hollywood Reporter" und "Variety" am Donnerstag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft im Bezirk Wayne County (US-Staat Georgia) berichteten, wurde Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben.

Am 20. Februar 2014 starb Sarah Jones während der Dreharbeiten zum Film "Midnight Rider". Die Kamera Assistentin wurde von einem Güterzug erfasst. Nun sollen US-Regisseur und die Jody Savin und Jay Sedrish Produzenten vor Gericht gestellt werden. Wie die US-Branchenblätter "Hollywood Reporter" und "Variety" am Donnerstag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft im Bezirk Wayne County (US-Staat Georgia) berichteten, wurde Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben.

Auch ohne das gerichtliche Nachspiel wäre fraglich, ob der Film tatsächlich fertiggestellt werden würde. Hauptdarsteller Willam Hurt sprang nach dem Vorfall von dem Projekt ab. Der Musiker Gregg Allman, von dem "Midnight Rider" handeln sollte, bat den Regisseur, aus Respekt für das Opfer und die Angehörigen die Dreharbeiten einzustellen.

Die Allman-Brothers-Band hatte ihre große Zeit in den 1970er Jahren mit Hits wie "Jessica" oder "Ramblin' Man". 2012 schilderte Gregg Allman sein Leben in den Memoiren "My Cross to Bear".

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