Finanzamt will Daten von Airbnb-Vermietern

Bild: airbnb.com

Tausende Österreicher, alleine 5.000 Wiener, vermieten derzeit eine private Unterkunft auf der Internetplattform Airbnb. Das Finanzamt will Einblicke in die Umsätze und will nun die Daten der Vermieter sammeln.

Wie das "Format" berichtete will das Finanzministerium sicherstellen, dass auch im Bereich der privaten Zimmervermittlung eine gleichmäßige Steuer eingehoben wird. "Für uns ist es am effizientesten, wenn wir von denen direkt die Daten bekommen", heißt es im Finanzressort in Wien zu "orf.at".

Der Durchschnittspreis der Wohnmöglichkeiten - alleine in Wien sind es derzeit 4.961 - liegt bei 69 Euro pro Nacht. Interessenten können sich wahlweise für Privatzimmer oder auch für ganze Wohnungen entscheiden, die dann entsprechend teurer sind. 

Wie der Oberste Gerichtshof (OGH) entschied, müssen Vermieter zudem die Zustimmung aller Hauseigentümer einholen. Ob ein Mieter seine gemietete Wohnung auf Airbnb anbieten darf, ist rechtlich nicht genau geklärt.

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