Matthias Reim (68) hat für sein turbulentes Liebesleben eine späte Rechnung präsentiert bekommen, und zwar vom Finanzamt. Der Schlagerstar musste 35.000 Euro nachzahlen, weil er die Trennung von seiner damaligen Frau Sarah (46) im Jahr 2013 nie gemeldet hatte.
Damals hatte Reim eine heimliche Affäre mit der Sängerin Christin Stark (36) begonnen. Geheim blieb die Liasion aber nicht lange: Ein Fotograf erwischte die beiden bei einem Mittagessen in Berlin, die "Bild" druckte das Bild. Kurz darauf war die Ehe mit Sarah endgültig vorbei, Christin zog bei Reim ein.
Acht Jahre später holte ihn die Sache ein. "2021 bekam ich Post vom Finanzamt", erzählt Reim der "Bild". Als Beweis für die Trennung habe die Behörde ausgerechnet jenen "Bild"-Artikel herangezogen. Das Problem: Reim war seither in der falschen Steuerklasse gelistet, geschieden wurde er von Sarah aber erst 2017.
"Ich habe das erst gar nicht geglaubt und prüfen lassen. Leider hatte das Finanzamt recht", so der Sänger. Bei einer endgültigen Trennung rutscht man zurück in die höhere Steuerklasse 1, auch wenn man noch verheiratet ist. Der Wechsel passiert nicht von allein, sondern muss dem Finanzamt aktiv gemeldet werden, wie der Stuttgarter Steuerberater Sascha Matussek gegenüber der Zeitung bestätigt.
Genau das hatte Reim versäumt. "Das wusste ich natürlich nicht", gibt er zu. Fast vier Jahre stand er so in der falschen Steuerklasse. Am Ende blieb ihm nur, die 35.000 Euro zu überweisen.