Finanzbehörde ermittelt gegen die Meinl Bank

Karl-Heinz Grassers Geschäfte bringen Julius Meinls Meinl Bank zunehmend in Bedrängnis. Grund ist ein Gutachten eines Nationalbank-Experten, der laut "profil" im Zusammenhang mit der Veranlagung von 500.000 Euro (in drei Teilbeträgen) durch Grasser gleich sieben Verstöße gegen Geldwäsche-Richtlinien ortet. Die Finanzmarktaufsicht ermittelt.

Karl-Heinz Grassers Geschäfte bringen Julius Meinls Meinl Bank zunehmend in Bedrängnis. Grund ist ein Gutachten eines Nationalbank-Experten, der laut "profil" im Zusammenhang mit der Veranlagung von 500.000 Euro (in drei Teilbeträgen) durch Grasser gleich sieben Verstöße gegen Geldwäsche-Richtlinien ortet. Die Finanzmarktaufsicht ermittelt.

Als besonders aufklärungsbedürftig erscheint die Überweisung einer Tranche über 330.000 Euro. Die übernahm ein Meinl-Vorstand nach Feierabend von Grasser. Als Einzahler scheint jedoch der Treuhänder der Empfängerfirma Ferint AG auf. Der will’s aber nicht gewesen sein. Auch die am Kassaterminal eingeloggte Kassierin bestreitet die Durchführung der Transaktion. Und der Schalterbeamte, dessen Paraphe sich auf dem Beleg findet, schließt aus, jemals einen so hohen Barbetrag übernommen zu haben.Warum von der Bank eine weitere Grasser-Bargeldlieferung in vier Teilen zu je 25.000 Euro einbezahlt wurde, ist hingegen klar. Das geschah laut Vorstand, "damit es nicht so auffällt". Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

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