Aussagen zu Gewinnprognose von Erste-Chef Andreas Treichl und die Bekanntgabe von Mega-Verlusten nur Tage danach ruft jetzt die Finanzmarktaufsicht auf den Plan.
Gegen die Erste Group ermittelt die Finanzmarktaufsicht (FMA) im Zusammenhang mit Gewinnprognose-Aussagen von Erste-Chef Andreas Treichl, berichtete das "Format". Grund: Die Aussage von Treichl vom 29. September, er wolle an der Gewinnprognose festhalten. Nur knapp zwei Wochen später, am 10. Oktober, musste der Erste-Chef die Gewinnprognose deutlich nach unten revidieren.
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Die Ermittler sollen nun dem Bericht zufolge untersuchen, ob Treichl damit den Markt getäuscht habe. Hellhörig wurden die Beamten, weil Treichl seine Äußerungen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters am Rande der FMA-Aufsichtskonferenz in Wien getätigt hatte. Zusätzlich soll zu dem Sachverhalt aber eine Anzeige einer Person eingelangt sein, nachdem die Ermittlungen schon im Laufen waren.