"Die Leute, die sonst..."

Rapper Finch kritisiert rechte Hetze nach CSD-Anschlag

Nach dem tödlichen Anschlag beim Berliner CSD kritisiert Rapper Finch die Instrumentalisierung der Opfer und wendet sich gegen Hetze.
Heute Entertainment
27.07.2026, 17:47
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Der tödliche Anschlag beim Berliner CSD hat auch die deutschsprachige Rap-Szene erschüttert. Während eine Frau starb und 29 Menschen verletzt wurden, meldete sich Rapper Finch mit einem emotionalen Statement zu Wort.

In einem TikTok-Video kritisierte der Musiker scharf die politische Instrumentalisierung der Opfer. Er sprach sich gegen jene aus, die die Tragödie für Hetze nutzen wollen.

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Finch: Opfer werden instrumentalisiert

"Die Leute, die das jetzt als Steilvorlage nehmen, um gegen Leute oder Gruppen zu hetzen, sind doch aber die Leute, die sonst gegen die Leute hetzen, die jetzt zum Opfer geworden sind", sagte Finch in seinem Video.

Der Rapper erklärte weiter: "Die hetzen die ganze Zeit gegen diese LGBTQ-Community, gegen CSD, gegen Regenbogen, alles Scheiße. Aber jetzt nehmen wir uns die Opfer, instrumentalisieren die und hetzen wieder schön gegen die Ausländer und den Islam."

Tatverdächtiger bei Zugriff erschossen

Der 21-jährige Tatverdächtige wurde nach stundenlanger Fahndung in einer Kleingartenanlage in Berlin-Spandau lokalisiert und bei einem Polizeieinsatz erschossen. Er soll mit einem weißen Kleinbus in die Menschenmenge im Tiergarten gefahren sein.

Die Generalbundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Finchs Appell zielt darauf ab, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren und die Debatte nicht auf Kosten der Betroffenen zu führen.

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