Mozilla hat die neue Version 156 seines Browsers Firefox veröffentlicht.
Mit dem Update werden nun gelegentlich gesponserte Vorschläge in der Adressleiste angezeigt. Gleichzeitig behebt das Unternehmen 73 Sicherheitslücken, von denen viele als kritisch eingestuft werden.
Die Funktion nennt sich Firefox Suggest. Wer künftig einen Suchbegriff oder eine Adresse in die Leiste eingibt, erhält ergänzende Vorschläge. Dazu zählen Einträge aus Wikipedia und – neu – vereinzelt bezahlte Treffer, für deren Platzierung Werbekunden zahlen. Diese Vorschläge lassen sich laut Mozilla in den Einstellungen abschalten.
Wie t-online.de berichtet, wurden mit dem Update zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen. 29 davon stuft Mozilla als 'hoch' ein, 24 als 'mittel' und 20 als 'niedrig'. Hinweise darauf, dass Angreifer die Schwachstellen bereits ausnutzen, gibt es laut Mozilla nicht.
Das Update bringt auch Verbesserungen für den PDF-Betrachter, der sich nun bis zu 45 Prozent schneller öffnen soll. Beim Anzeigen großer JPEG-Bilder wird weniger Arbeitsspeicher benötigt. Auf Windows-Geräten mit ARM64-Prozessoren kann Firefox bei Videoanrufen die Bilddaten nun von spezieller Hardware verarbeiten lassen.
Untertitel erscheinen im Bild-im-Bild-Modus nun auch dann, wenn sie erst nach dem Öffnen des Videofensters aktiviert werden. Für Mac-Nutzer gibt es die Möglichkeit, Firefox so einzustellen, dass der Browser automatisch mit dem Rechner startet.
Zusätzlich hat Mozilla Fehler bei der Nutzung des eingebauten VPNs sowie beim Verschieben von Lesezeichenordnern behoben.
Auch ein Problem mit der Taskleiste unter Windows wurde gelöst. Firefox lädt Updates normalerweise selbstständig herunter. Die installierte Version lässt sich im Menü unter 'Hilfe' und 'Über Firefox' einsehen und bei Bedarf manuell aktualisieren.