Firefox verliert immer mehr Nutzerinnen und Nutzer

In zweieinhalb Jahren hat Firefox rund 20 Prozent an Nutzern verloren. Vielerorts ist er aber nach wie vor der drittmeist genutzte Browser.

Vor etwas mehr als zwei Jahren verzeichnete der Internetbrowser Firefox noch über 250 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer weltweit. Nun verliert er laut einer neuen Statistik, die der Entwickler Mozilla veröffentlich hat, immer mehr Userinnen und User. Genau genommen waren es im Juli 2021 noch 197 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer. Das ist ein Rückgang von rund 20 Prozent in nur zweieinhalb Jahren.

Wie t-online.de berichtet, nutzen den Browser zwar insgesamt weniger Personen, die tägliche Nutzerzeit ist aber angestiegen. So gaben Userinnen und User im Dezember 2019 noch an, rund vier Stunden täglich damit zu verbringen, während es heutzutage circa fünf Stunden sind. Dieser Anstieg ist insbesondere seit März 2020 zu verzeichnen und wohl auf die globale Covid-Pandemie zurückzuführen.

Finanzielle Probleme

In Österreich nutzen laut der Statistikplattform Statista rund 9,2 Prozent aller Userinnen und User den Internet Browser Firefox, was ihm den dritten Platz der meistgenutzten Browser sichert. Googles Browser Chrome führt die Liste mit 42,4 Prozent Marktanteil an. An zweiter Stelle ist Apples Safari-Browser angesiedelt, den 22,1 Prozent aller Nutzerinnen und Nutzer verwenden. Hinter Firefox sind der Facebook In-App-Browser mit 8,3 Prozent und der Samsung Internet Browser mit 8,2 Prozent angesiedelt.

Mozilla kämpft schon seit einiger Zeit gegen finanzielle Probleme. Im August 2020 musste das Unternehmen ankündigen, 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlassen. Es handelte sich dabei um rund einen Viertel aller Mozilla-Angestellten.

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